Was ist Phänomenologie?

Phänomenologie ist eine philosophische Einstellung, Methode, Lehre und Bewegung, die zu Beginn des 20.Jhs. von Edmund Husserl (1859-1938) begründet wurde und die in ihren Reihen so berühmte Philosophen wie Martin Heidegger, Jean-Paul Sartre oder Maurice Merleau-Ponty zählt. Vor allem dank der Rezeption Husserls und Heideggers in Frankreich ab den 1930er Jahren und des zunehmenden phänomenologischen Interesses angloamerikanischer Autoren in den letzten Jahrzehnten ist die Phänomenologie zu einer der wichtigsten und einflussreichsten Strömungen der Philosophie des 20. und 21.Jhs. geworden.

Phänomenologie ist der methodisch reflektierte Versuch, unser begriffliches und vorbegriffliches Verstehen sowie unsere expliziten und impliziten Gewissheiten auf eine ursprüngliche Erfahrung zurückzuführen. Sie geht davon aus, dass eine anschauliche Gegebenheit herbeigeführt werden kann, in der sich die Stiftung (oder „Konstitution“) von Objektivität, Kohärenz und Geltungsansprüchen der Erfahrung gewissermaßen beobachten lässt. Die getreue Beschreibung dieser Vorgänge klärt damit auf, wie wir zu unserer Erfahrung von Welt kommen, mit allem, was darin eine Rolle spielt. 

Die Ausführung dieses Programms lässt – je nach Bestimmung der phänomenologisch angesetzten Ursprungsdimension – unterschiedliche Akzentuierungen zu, beispielsweise als Aufklärung der Intentionalität des Bewusstseins, des leiblichen Verhaltens oder auch sozialer Verständigungsleistungen. Gemeinsam ist solchen Versuchen der Anspruch auf eine phänomenal angemessene und genaue Beschreibung und Erfassung ihres Untersuchungsgegenstandes, die ausdrücklich die Involviertheit der Untersuchenden in die von ihm thematisierte Sache bedenkt.

Auch in Bezug auf wissenschaftliche Selbstverständlichkeiten und damit oft unbemerkt wirksame weltanschauliche Momente hat die Phänomenologie eine theoretische wie praktische Relevanz. Sie befragt methodisch die Geltungsansprüche der Wissenschaften auf ihre Voraussetzungen und kann damit an die Wissenschaften und ihre Vulgarisierungen die Frage nach ihrer Legitimation richten. So hält die Phänomenologie z.B. der Reduktion menschlichen Verhaltens auf neurologische oder genetische Ursachen die so schlichte wie fundamentale Tatsache entgegen, dass sich die Erfahrung erlebender Subjekte jeder Auflösung in objektivierende Beschreibungen radikal widersetzt. Hierin liegt die therapeutische Funktion der Phänomenologie. Zugleich versteht sie sich aber auch selbst als Wissenschaft, insofern sie dem Ideal der Einsichtigkeit und des begründeten Wissens verpflichtet ist.

Die große Stärke und Fruchtbarkeit der Phänomenologie liegt nicht zuletzt darin, dass sie einerseits die konkrete volle Erfahrung von Leben und Welt zu ihrem Gegenstand macht und dabei andererseits immer neue Möglichkeiten der Anknüpfung und Weiterführung generiert.

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Phänomenologie in Würzburg

Die Phänomenologie hat in Würzburg eine lange Geschichte und eine lebendige Gegenwart. Schon Husserls Lehrer Franz Brentano, der auf die Entstehung der Phänomenologie maßgeblichen Einfluss hatte, studierte und lehrte in Würzburg (bis heute beschäftigt sich eine weitere Forschungsstelle in Würzburg mit seinem Wirken). Ab den 1960er Jahren lehrte mit Heinrich Rombach ein Phänomenologe in Würzburg, der vor allem in Ostasien stark rezipiert wird.

Gegenwärtig ist das Institut für Philosophie in Würzburg ein wichtiges Zentrum phänomenologischer Forschung in Deutschland. Es ist eines der wenigen Institute in Deutschland, an denen, mit Karl-Heinz Lembeck und Karl Mertens, gleich zwei Phänomenologen ordentliche Professuren innehaben, die zudem in jüngerer Vergangenheit beide Präsidenten der „Deutschen Gesellschaft für Phänomenologische Forschung“ waren und vor Ort die Internationalen Tagungen der Gesellschaft organisiert haben (2003 und 2009). Zudem erscheint unter Leitung der Würzburger Phänomenologen auch die Zeitschrift der Gesellschaft, die „Phänomenologischen Forschungen“.

Auch inhaltlich wird die Phänomenologie in Würzburg als lebendige Praxis betrieben, nicht zuletzt dadurch, dass sie in fruchtbare Dialoge mit anderen philosophischen Disziplinen und Problemstellungen gebracht wird: mit dem Neukantianismus (Lembeck), mit analytischer Philosophie und Handlungstheorie (Mertens), mit der Sprachphilosophie (Heuft), mit der Philosophie sozialer Erfahrung und den Kognitionswissenschaften (Summa), mit der Metaphysik (Ziegler), mit der Ethik des Mitleids und der Kritischen Theorie (Jonas). Darüber hinaus belegen die vielen Veranstaltungen und Veröffentlichungen zur Phänomenologie wie die Zahl der phänomenologischen Doktor- und Habilitationsarbeiten die zentrale Stellung der Phänomenologie am Institut für Philosophie in Würzburg.

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Mitarbeiter

Prof. Dr. Karl-Heinz Lembeck, Lehrstuhl für Philosophie I

Prof. Dr. Karl Mertens, Lehrstuhl für Philosophie II
Dr. Markus Heuft, Wissenschaftlicher Angestellter am Institut für Philosophie

Dr. Julia Jonas, Akademische Rätin am Institut für Philosophie
Dr. Michela Summa, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl II
PD Dr. Robert Ziegler, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl I
Jun Suk Kim, Stipendiat am Graduiertenkolleg

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Projekte

Jonas, Julia: 

Philosophie als Methode. Arthur Schopenhauers phänomenologische Kritik und Weiterung des Denkens. (Habilitationsprojekt)

 

Lembeck, Karl-Heinz:

- Metamorphosen der Transzendentalphilosophie. Von der "transzendentalen Methode" zur "Philosophie der Lebenswelt" (unter Mitwirkung von David Amthor und Bern Veit).

Das Projekt befragt das Verhältnis neukantianischer zu phänomenologischen Lesarten von Transzendentalphilosophie. Der Fokus liegt dabei auf der Entwicklungsgeschichte des transzendentalen Gedankens vom frühen Cohen bis zum späten Husserl. 

- Geschichte zwischen Erinnerung und Phantasie: Auf der Suche nach dem historischen Apriori.

Das Projekt fragt in Anlehnung an transzendental-phänomenologische Modelle und Methoden nach der Rolle von Erinnerung, Phantasie und bildlichem Vorstellungsvermögen für die (Re-)Konstrukltion von Geschichte.

 

Mertens, Karl: 

Werkinterpretation zu Merleau-Pontys ‚Phänomenologie der Wahrnehmung‘.

 

Summa, Michela: 

Titel des Habilitationsprojekt: „Fremdverstehen, als-ob Strukturen und soziale Erfahrung“ 

Die Habilitationsschrift “Fremdverstehen, als-ob Strukturen und soziale Erfahrung” untersucht, inwieweit sich unser Wissen von anderen Subjekten dem Verstehen unserer interaktiven und situativen Praxis verdankt. Argumentiert wird dafür, dass ein zureichendes Verständnis des Verhältnisses zwischen (epistemischem) Fremdverstehen und sozialer Praxis nur möglich ist, wenn die entscheidende Rolle der Imagination (insbesondere der kollektiven Imagination) und der Als-ob-Strukturen der Erfahrung in Betracht gezogen werden.  

 

Ziegler, Robert Hugo: 

Zur Philosophie des Politischen

Im Horizont der phänomenologischen Methode und einer kritischen Metaphysik sollen die Probleme der Philosophie des Politischen noch einmal neu zur Diskussion gestellt werden. So müssen etwa der Ort und die Funktion des Moralischen genau bestimmt werden: Verdankt es sich einer „höheren Geltung“? Kann man verhindern, dass es alles „Diesseitige“ mit dem Mal grundsätzlicher Unvollkommenheit schlägt? Oder andersherum, hat das Politische überhaupt etwas mit Moral zu tun? 

Woher kommt die eigentümliche Ambivalenz wichtiger politischer und historischer Ereignisse und Entwicklungen, so dass zum Beispiel die Herausbildung des modernen Staates – wenn man Foucault glaubt – nur in einer Hinsicht eine Bewegung der Befreiung ist, während in einer anderen Hinsicht die Knechtung nur subtiler wird, verinnerlicht nämlich, und dadurch noch strenger?

In welches Verständnis von Geschichte ist unsere Politik und unsere Philosophie der Politik getaucht, welches Verständnis von Geschichte wäre in der Lage, dieser ihre ganze phänomenale Fülle zurückzuerstatten – und was würde sich für unsere Politik dadurch ändern?

Das sind ein paar der Fragen, die in der Arbeit einer näheren Klärung zugeführt werden sollen – in der Hoffnung, ein besseres Verständnis dafür zu ermöglichen, was Politik (bedeuten) kann und soll.

 

Dissertationsprojekt

Dzwiza, Erik:

Der okkasionelle Horizont der Lebenswelt: Sprachanalytische Untersuchungen zu Husserls „Erster Phänomenologie der Lebenswelt“ (1900-1929)

Das Projekt versucht a) die Entstehungsgeschichte der Lebensweltphänomenologie zwischen 1900-1913 zu rekonstruieren, b) die Ideen II nach Manfred Sommer als „Erste Phänomenologie der Lebenswelt“ zu interpretieren und c) Husserls Würdigung mit der Sprachlichkeit der Lebenswelt zwischen 1924-1929 herauszuarbeiten. Dabei dienen die sogenannten „okkasionellen Ausdrücke“ als Leitfaden der Arbeit.

 

Projekte im Rahmen der International Graduate School for Humanities

Assoziierte Projekte im Rahmen des Graduiertenkollegs „Emotions“ (DFG):

In der bisherigen Forschung ist ab und zu, allerdings nebensächlich, schon bemerkt worden, dass zwischen Husserls und Wittgensteins Spätphilosophie eine gewisse konzeptuelle Parallele zu finden ist, nämlich der Rückgang auf die vorwissenschaftliche Alltagswelt als das tiefste Fundament aller theoretischen Tätigkeiten. Aber in Wirklichkeit ist diese Ähnlichkeit keine zufällige oder oberflächliche Entsprechung, sondern ein Beweis dafür, dass hier ein sehr ernst zu nehmendes philosophisches Problem vorliegt.
Es muss deutlich gezeigt werden, dass sich Husserl und Wittgenstein letztendlich mit ein und demselben philosophischen Problem beschäftigt haben. Im Endeffekt kulminiert dieses Problem in einer einzigen Frage: Woher stammt Normativität als solche? Um diese Frage zu beantworten, haben beide Philosophen verschiedene Begriffe eingeführt, z. B. Leben, Praxis, Sozialität, Habitualität usw.
Anhand einer Husserl und Wittgenstein vergleichenden Studie will meine Dissertation zeigen, dass Normalität, also das als normal angesehene menschliche Handeln, die Grundlage der Entstehung der Normativität ist. Dabei wird gezeigt werden, wie eng die zentralen Begriffe von Husserls und Wittgensteins Spätphilosophie miteinander verbunden sind und wie konsequent diese Begriffe entwickelt worden sind.

 

Beendet:

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Vorträge

In der Reihe „Werkstattgespräche in der Residenz

 

  • Prof. Dr. Jerzy Machnacz (Breslau): Edith Stein - Leben und Philosophie (22.05.2014)
  • Prof. Dr. Dieter Lohmar (Köln): Eine Theorie des Denkens ohne Sprache (16.05.2011)
  • Prof. Dr. Andreas Luckner (Stittgart): Rhythmosphänomenologie (15.07.2010)
  • Dr. Ralf Becker (Kiel): Das Purgatorio der konkreten Vernunft - Edmund Husserl und der  Anthropomorphismus (3.7.2008)
  • Prof. Dr. Sonja Rinofner-Kreidl (Graz): Phänomenologie und Medizin (30.1.2007)

 

In der Reihe „Residenzvorlesungen“:

  • Prof. Dr. Rudolf Bernet (Leuven): Augenblick! (21.1.2016)
  • Prof. Dr. Erhard Wischmeyer / Prof. Dr. Karl Mertens (Würzburg): Synästhesie – ein philosophisch-physiologisches Gespräch (16.7.2015)
  • Prof. Dr. Ernst Wolfgang Orth (Trier): Der Mensch. Seine Kultur zwischen Bedürfnis und Bedeutung (5.7.2012)
  • Prof. Dr. Karen Joisten (Mainz): Philosophie im Horizont von Geschichten (10.11.2011)
  • Prof. Dr. Günter Figal (Freiburg): Ist die Kunst metaphysisch? (26.05.2011)
  • Dr. Robert Ziegler (Würzburg): Der Witz am Witz (10.06.2010)
  • Prof. Dr. Laszlo Téngély (Wuppertal): Narratives Verständis des Selbst (04.02.2010)
  • Prof. Dr. Peter Janich (Marburg): Kultur als menschliches Pronzip (26.06.2008)
  • Prof. Dr. Lambert Wiesing (Jena): Die Sprechblase. Zur artifiziellen Präsenz der Comicfigur (29.11.2007)
  • Dr. Julia Jonas (Würzburg): Schopenhauers Emotionen (14.6.2007)
  • Prof. Dr. Bernhard Waldenfels (Bochum/München): Der leibliche Sitz der Gefühle (17.12.2006)
  • Prof. Dr. Petra Gehring (Darmstadt): Land und Meer, Land und Luft, Land und Erde: Raumdenken bei Carl Schmitt und Peter Sloterdijk (27.7.2006)

 

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Publikationen (chronologisch seit 2004)

Monographien

  • Ziegler, Robert Hugo: Apeirontologie. Würzburg K&N 2016.
  • Summa, Michela: Spatio-Temporal Intertwining. Husserl’s Transcendental Aesthetic, Dordrecht: Springer 2014.
  • Lembeck, Karl-Heinz: Philosophie als Zumutung? Ihre Rolle im Kanon der Wissenschaften, Würzburg: K&N 2010.
  • Ziegler, Robert Hugo: Buchstabe und Geist. Pascal und die Grenzen der Philosophie, Berlin: V&R 2010. (Neue Studien zur Philosophie 24).
  • Wolf, Christian: Wahrnehmung als mentale Repräsentation? Wahrnehmung in Edmund Husserls Phänomenologie und Thomas Metzingers naturalistischer Theorie mentaler Repräsentation, Berlin: WVB 2008.
  • Streubel, Thorsten: Das Wesen der Zeit. Zeit und Bewußtsein bei Augustinus, Kant und Husserl, Würzburg: K&N 2006.
  • Heuft, Markus: Sagen und Meinen. Das Sprechen als sprachphilosophisches Problem, München: Fink 2004 (Phänomenologische Untersuchungen 19).
  • Jonas, Julia: Der phänomenologische Text. Eine Studie zu Edmund Husserl, Martin Heidegger und Franz Kafka, Würzburg: K&N 2004 (Trierer Studien zur Kulturphilosophie 10).

Editionen

  • Lembeck, Karl-Heinz / Mertens, Karl (Hg.): Phänomenologische Forschungen - Phenomenological Studies - Recherches Phénoménologiques, Hamburg: Meiner (laufend).
  • Caminada Emanuele/Summa, Michela (Ed.): Thematic Issue of „Metodo. International Studies in Phenomenology and Philosophy“: „Supervenience and the Theory of Experience. Assessing the Explanatory and Descriptive Power of a Formal Concept.“ 3 (2015) 2.
  • Mertens, Karl/Müller, Jörn (Hg.): Die Dimension des Sozialen. Neue philosophische Zugänge zu Fühlen, Wollen und Handeln. Berlin/Boston: de Gruyter 2014.
  • Summa Michela/Giuffrida Pietro (Ed.): Thematic Issue of „Metodo. International Studies in Phenomenology and Philosophy“: „Naturalism and Subjectivity“ 1 (2013) 2.
  • Mertens, Karl / Günzler, Ingo (Hg.): Wahrnehmen, Fühlen, Handeln. Phänomenologie im Wettstreit der Methoden, Münster 2013.
  • Jonas, Julia, Karl-Heinz Lembeck (Hg.): Mensch - Leben - Technik. Aktuelle Beiträge zur phänomenologischen Anthropologie, Würzburg: K&N 2006 (Orbis Phaenomenologicus. Perspektiven, NF 11).
  • Lembeck, Karl-Heinz (Hg.): Geschichte und Geschichten. Studien zur Geschichtenphänomenologie Wilhelm Schapps, Würzburg: K&N 2004 (Orbis Phaenomenologicus. Perspektiven NF 7).

 

Artikel

  • Summa Michela /Fuchs, Thomas (2015). Self-Experience in Dementia. In: Rivista Internazionale di Filosofia e Psicologia. 6 (2015) 2. 387-405.
  • Summa Michela: Ein sinnloses Gewühl? Die Hypothese des Chaos und ihre Implikationen bei Kant und Husserl. In: C. Asmuth und P. Remmers (Hg.): Ästhetisches Wissen. Berlin-New York: De Gruyter 2015. 189-210.
  • Summa Michela: Are Emotions Recollected in Tranquility? Phenomenological Reflections on Emotions, Memory, and the Temporal Dynamics of Experience. In: M. Ubiali & M. Wehrle (eds): Edmund Husserl on: Feeling and Value, Willing and Action. Heidelberg: Springer 2015. 163-181.
  • Ziegler, Robert Hugo: Le "temps logique" et la krisis. Quelques remarques sur l'ontologie immanente. In: Des possibles de la pensée. L'itinéraire philosophique de François Jullien. Sous la direction de Françoise Gaillard et Philippe Ratte. Textes édités par Nathalie Schnur. Paris: Hermann 2015. 263-280.
  • Mertens, Karl: Plurales, kollektives und institutionelles Wollen, in: Karl Mertens/Jörn Müller (Hg.): Die Dimension des Sozialen. Neue philosophische Zugänge zu Fühlen, Wollen und Handeln. Berlin: de Gruyter 2014. 227-244.
  • Mertens, Karl/Müller, Jörn: Einleitung: Fühlen, Wollen und Handeln als soziale Phänomene. In: Karl Mertens/Jörn Müller (Hg.): Die Dimension des Sozialen. Neue philosophische Zugänge zu Fühlen, Wollen und Handeln. Berlin: de Gruyter 2014. 1-18.
  • Summa Michela: Normalità o processi di normalizzazione? Le analisi husserliane sulla dimensione orto-estetica e il carattere dinamico dell’esperienza percettiva. In: Paradigmi (2014) 3. 73-90.
  • Summa Michela: Enacting Perception. The Relevance of Phenomenology. In: Paradigmi (2014) 2. 97-115.
  • Summa Michela: Dominique Pradelle: Par-delà la révolution copernicienne. Sujet transcendantal et facultés chez Kant et Husserl. In: Husserl Studies 30 (2014) 1. 89-99.
  • Summa Michela: The Disoriented Self. Layers and Dynamics of Self-Experience in Dementia and Schizophrenia. In: Phenomenology and the Cognitive Sciences. 13 (2014) 3. 477-496.
  • Koch Sabine/Fuchs Thomas/Summa Michela: Body Memory and Kinesthetic Body Feedback. The Impact of Light vs Strong Movement Qualities on Affect and Cognition. In: Memory Studies 7 (2014) 3. 272-284.
  • Summa Michela: Epoché und methodische Integration als Grundlagen für Blankenburgs Psychopathologie des common sense. In: S. Micali, T. Fuchs, M. Heinze (eds): Wolfgang Blankenburg – Phänomenologie und Psychiatrie. Freiburg-München: Alber 2014. 55-79.
  • Summa Michela: Der Gegenstand ohne Begriff und die Schichtung der Erfahrung bei Husserl und Kant. In: Faustino Fabbianelli and Sebastian Luft (eds.): Husserl und die klassische deutsche Philosophie. Dordrecht: Springer 2014. 133-145.
  • Ziegler, Robert Hugo: Metaphysik und Phänomenologie. In: Phänomenologische Forschungen (2014). 217-239.
  • Ziegler, Robert Hugo: Von verschrobenen Menschen, ersetzbaren Dingen und den Namen der Eisblumen. Metonymie und Metapher bei Lacan. In: Walter Schweidler (Hg.): Zeichen - Person - Gabe. Metonymie als philosophisches Prinzip. Freiburg/München: Alber 2014. 321-350.
  • Lembeck, Karl-Heinz: Dilthey und der Marburger Neukantianismus. In: G. Scholtz (Hg.): Diltheys Werk und die Wissenschaften. Neue Aspekte. Göttingen: V&R unipress 2013. 65-78.
  • Lembeck, Karl-Heinz: Geschichte und Erinnerung. Dilthey und die gegenwärtige Debatte. In: G. D'Anna, H. Johach, E.S. Nelson (Hg.): Anthropologie und Geschichte. Studien zu Wilhelm Dilthey aus Anlass seines 100. Todestages. Würzburg: K&N 2013. 243-255.
  • Mertens, Karl: Soziale Dimensionen der Normativität. Perspektiven einer phänomenologischen Analyse handlungskonstitutiver und sozialer Normen. In: Dieter Lohmar/Dirk Fonfara (Hg.): Soziale Erfahrung (Phänomenologische Forschungen 2013). 145-164.
  • Mertens, Karl: Die Bedeutung der Situation im kooperativen Handeln. In: Andreas Ziemann (Hg.): Offene Ordnung? Philosophie und Soziologie der Situation. Wiesbaden: Springer VS 2013. 81-104.
  • Summa, Michela: (Un-)Selbstverständlichkeit. Il metodo fenomenologico nella psichiatria tra Husserl e Blankenburg. In E. Baccarini and M. Deodati (a cura di): Husserl domani. Roma: Aracne 2013. 253-276.
  • Lembeck, Karl-Heinz: Phänomenologie und Erkenntnistheorie, in: Lexikon der Erkenntnistheorie, hg. v. Th. Bonk e.a., Darmstadt 2013, 188-192.
  • Lembeck, Karl-Heinz: Ist 'real' ein Wahrnehmungsattribut? Ein Kommentar zu Rainer Mausfeld, in: K. Mertens / I. Günzler (Hg.), Wahrnehmen, Fühlen, Handeln. Phänomenologie im Wettstreit der Methoden, Münster 2013, 54-60.
  • Mertens, Karl: (zus. mit Ingo Günzler) Einleitung, in: Ingo Günzler/Karl Mertens (Hgg.): Wahrnehmen, Fühlen, Handeln. Phänomenologie im Wettstreit der Methoden, Münster 2013, 11-18.
  • Ziegler, Robert H.: „Ich sehe was, was Du nichts siehst." Zu den transzendentalen Grundlagen der Kreativität. In: Robert Hugo Ziegler/Johannes F.M. Schick (Hg.): Die innere Logik der Kreativität. Würzburg 2013. 135-152.
  • Ziegler, Robert H.: Von Dingen und Wörtern in Zeiten der Differenz. In: Ingo Günzler, Karl Mertens (Hg.): Wahrnehmen, Fühlen, Handeln. Phänomenologie im Wettstreit der Methoden. Münster 2013. 383-399.
  • Ziegler, Robert H.: In den Bogenmaßen des Seins. Zum Transzendentalen bei Husserl und Deleuze. In: Husserl Studies 29 (2013) 2. 89-111. - Das Subjekt im Anspruch. In: psycho-logik 8 (2013): Arbeit und Kreativität. 12-40.
  • Mertens, Karl: The Subject and the Self, in: Sebastian Luft u. Søren Overgaard (Hgg.): The Routledge Companion to Phenomenology, London/New York 2012, 168-179.
  • Mertens, Karl: Soziale und individuelle Aspekte produktiven und kreativen Handelns, in: Roland Breeur/Ullrich Melle (Hgg.): Life, Subjectivity and Art. Essays in Honor of Rudolf Bernet (Phaenomenologica 201), Dordrecht/Heidelberg/London/New York 2012, 255-276. 
  • Lembeck, Karl-Heinz: Über Dinge und Gegenstände. Metaphysische Motive in Wissenschaft und Kunst, in: R. Becker / E.W. Orth (Hg.): Religion und Metaphysik als Dimensionen der Kultur, Würzburg 2011, 22-34.
  • Lembeck, Karl-Heinz: Art. ,Theorie‘, in: Neues Handbuch philosophischer Grundbegriffe Bd. 3, hg. Armin G. Wildfeuer e.a., Freiburg/Br.: Alber 2011, 2180-2194.
  • Lembeck, Karl-Heinz: Phänomenologie der Theorie. Der lebensweltliche Grund des Theoretischen, in: K.-F. Gethmann (Hg.), Lebenswelt und Wissenschaft, Hamburg 2011, 227-230.
  • Mertens, Karl: Art. ,Grund/Begründung‘, in: Neues Handbuch philosophischer Grundbegriffe Bd. 2, hg. Armin G. Wildfeuer e.a., Freiburg/Br.: Alber 2011, 115-1132.
  • Mertens, Karl: Nach und vor der psychologischen Forschung. Überlegungen zu einer Phänmomenologischen Wissenschaftstheorie, in: Carl-Friedrich Gethmann (Hg.): Lebenswelt und Wissenschaft (XXI. Deutscher Kongress für Philosophie), Hamburg 2011, 231-248.
  • Mertens, Karl: Die argumentative Rolle des Leibes in der Ethik, in: Anne Reichold u. Pascal Delhom (Hgg.): Normativität des Körpers, Freiburg/München 2011, 188-198. 
  • Lembeck, Karl-Heinz: Die Demontage der Geschichten. Die Geschichtenphilosophie Wilhelm Schapps im Lichte einer Anthropologie des Sammelns, in: Festschrift für Jan Schapp, hg. v. W.-D. Walker e.a., Tübingen 2010, 343-361.
  • Mertens, Karl: Möglichkeiten und Grenzen einer phänomenologischen Theorie des Handelns: Überlegungen zu Davidson und Husserl, in: Carlo Ierna, Hanne Jacobs u. Filip Mattens (Hgg.): Philosophy, Phenomenology, Sciences. Essays in Commemoration of Edmund Husserl (Phaenomenologica 200), Dordrecht/Heidelberg/London/New York 2010, 461-482.
  • Mertens, Karl: Leitmetaphern in Husserls Analyse des Bewusstseins, in: Manfred Frank u. Niels Weidtmann (Hgg.): Husserl und die Philosophie des Geistes, Frankfurt a.M. 2010, 156-177.
  • Ziegler, Robert H.: Die Phänomenologie und die Provokation des Unbewussten. In: Husserl Studies (2010) 2. S. 107-130.
  • Lembeck, Karl-Heinz: Neukantianismus, Phänomenologie und Hermeneutik, in: Platon-Handbuch, hg. v. Chr. Horn, J. Müller und J. Söder, Stuttgart 2009, 500-510.
  • Mertens, Karl: Methode und Metapher. Zeitanalyse bei Husserl und Merleau-Ponty, in: Rudolf Bernet u. Antje Kapust (Hgg.): Die Sichtbarkeit des Unsichtbaren, München 2009, 149-166. 
  • Mertens, Karl: Die Kontextualität des Verstehens in Heideggers Daseinshermeneutik und Brandoms inferentialistischer Heidegger-Interpretation, in: Barbara Merker (Hg.): Verstehens nach Heidegger und Brandom ('Phänomenologische Forschungen', Beiheft 3), Hamburg 2009, 191-209. 
  • Lembeck, Karl-Heinz: Gadamer e il neokantismo, in: Mariannina Failla (ed.), Il cammino filosofico di Hans Georg Gadamer, Paradigmi. Rivista di critica filosofica XXVI (2008), 29-42.
  • Jonas, Julia: Arthur Schopenhauers phänomenologische Lehre vom erkennenden und handelnden Menschen, in: Phänomenologie und Philosophische Anthropologie. Beiträge zur Internationalen Tagung der Österreichischen Gesellschaft für Phänomenologie, Wien, 11.-13. Dezember 2008, hg. Günther Pöltner, Christian Sternad, Würzburg: K&N (im Erscheinen).
  • Jonas, Julia: Metaphysischer - Physikalischer - Ästhetischer "Raum". Dimensionen einer Äquivokation, in: Phänomenologische Forschungen 2008, 169-181.
  • Ziegler, Robert H.: Rationalität und Subversion in der Zentralperspektive. In: Phänomenologische Forschungen (2008) S. 113-125.
  • Heuft, Markus: Nach der Postmoderne. Ein Umgang mit postmoderner Pluralität, in: Phänomenologische Forschungen 2006, 135-157.
  • Jonas, Julia: Zur Phänomenologie und Ontologie des Wortes. Martin Heideggers Herder-Exegese: Ein produktives Mißverständnis, in: Tilman Borsche (Hg.): Herder im Spiegel der Zeiten. Verwerfungen der Rezeptionsgeschichte und Chancen einer Relektüre, München: Fink 2006, 142-162.
  • Jonas, Julia: Die Leiblichkeit der Sprache. Zur Phänomenologie des Wortes bei Herder und Heidegger, in: Julia Jonas, Karl-Heinz Lembeck (Hg.): Mensch - Leben - Technik. Aktuelle Beiträge zur phänomenologischen Anthropologie, Würzburg: K&N 2006, 89-100.
  • Ziegler, Robert H.: Jean Cavaillès: Wissenschaftstheorie und Phänomenologie, in: Phänomenologische Forschungen 2006, 21-64.
  • Lembeck, Karl-Heinz: Art. ,Wesensschau‘, in: Historisches Wörterbuch der Philosophie, Bd. 12, Stuttgart: Schwabe 2004, 655-659.
  • Lembeck, Karl-Heinz: Renaissance der Phänomenologie?, in: Wolfram Hogrebe (Hg.): Grenzen und Grenzüberschreitungen. XIX. Deutscher Kongreß für Philosophie, Bonn 2002. Vorträge und Kolloquien, Berlin: Akademie 2004, 784-787.
  • Mertens, Karl: The Situation of Transcendental Arguments, in: Tijdschrift voor Filosofie 66 (2004), 731-749.
  • Mertens, Karl: Die Leiblichkeit des Handelns, in: Handbuch der Kulturwissenschaften (3 Bde.), Bd.2: Paradigmen und Disziplinen, hg. v. Friedrich Jaeger, Jürgen Straub, Stuttgart: Metzler 2004, 327-340.

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